Ein Fenster, das sich nicht mehr richtig schließen lässt, meldet sich selten zur passenden Zeit. Oft fällt es erst auf, wenn es draußen kalt wird, der Griff klemmt oder spürbar Zugluft hereinkommt. Viele befürchten dann sofort einen teuren Schaden.
In den meisten Fällen steckt aber kein Defekt dahinter, sondern eine Einstellung, die sich beheben lässt. Ein verzogener Flügel oder ein zu niedriger Anpressdruck sind schnell erklärt und ebenso schnell behoben.
Meistens ist das Problem eine Einstellungssache. Es liegt etwa an einem verzogenen Flügel oder einem zu niedrig eingestellten Anpressdruck und seltener an einem echten Defekt an Getriebe oder Lager.
Sichtbare Fremdkörper entfernen und die Griffstellung prüfen, hilft oft sofort. Schließen Sie Ihr Fenster nie mit Gewalt.
Der Service gilt für Fenster und Türen fast aller Marken. Auf Anfragen melden wir uns in der Regel innerhalb von drei Werktagen.
Wartung heißt einstellen, schmieren und kontrollieren; erst der Tausch eines mechanischen Teils ist eine Reparatur.
Wenn ein Fenster klemmt oder nicht mehr zugeht, lässt sich das meist auf wenige Ursachen zurückführen. Vieles davon ist eine Frage der Einstellung, kein grundlegender Defekt.
Verzogener oder abgesackter Flügel: Temperatur und Jahreszeit verändern die Lage des Flügels, gerade nach dem Winter. Das Fenster schleift dann oder klemmt.
Falsch eingestellter Anpressdruck: die in der Praxis häufigste Ursache und die, die am öftesten mit einer defekten Dichtung verwechselt wird.
Blockierte Beschläge oder Fremdkörper: Schmutz im Falz, trockene Beschläge oder eine verrutschte Dichtung erschweren das Schließen.
Defektes mechanisches Teil: Getriebe, Ecklager oder Flügellager – dann ist es keine Einstellung mehr, sondern eine
Fehlbedienung: ein gekipptes Fenster oder ein Griff in falscher Stellung lässt sich nicht zudrücken.
Häufig kommen mehrere Faktoren zusammen, meist Verschleiß in Verbindung mit einer lange ausgebliebenen
Am schnellsten kommen Sie der Ursache näher, wenn Sie genau hinschauen, wann und wo es hakt.
Nie mit Gewalt vorgehen. Das macht aus einem kleinen Problem schnell ein großes.
Symptom
Selbst prüfbar?
Wahrscheinliche Ursache
Das Fenster schleift oder geht schwer auf oder zu.
Nein, Techniker:in erforderlich
Eck- und Scherenlager, verzogener Flügel
Das Fenster klemmt in einer Ecke.
Nein, Techniker:in erforderlich
Flügel abgesackt oder verzogen
Der Griff lässt sich nicht mehr drehen.
Nein, Techniker:in erforderlich
Fremdkörper oder Getriebe
Es zieht beim Fenster herein oder es ist undicht.
Ja
Anpressdruck zu niedrig
Am gekippten Fenster lässt sich der Griff nicht mehr zudrehen.
Ja
Griffstellung, Kippmechanik hängt
„Ich brauche neue Dichtungen" – diesen Satz hören unsere Techniker:innen oft, wenn es zieht. Meist stimmt er nicht. Nicht die Dichtung ist verschlissen, sondern der Anpressdruck ist zu niedrig eingestellt.
Anpressdruck
Der Anpressdruck bestimmt, wie fest der Flügel an die Dichtung gedrückt wird.
Dichtung
Eine defekte Dichtung ist porös, hart oder rissig geworden.
Am besten lässt sich dies mit dem Papier-Test überprüfen:
Der Papier-Test:
Ein Blatt Papier einklemmen.
Bei geschlossem Fenster herausziehen
Geht das ganz leicht, ist der Anpressdruck zu niedrig.
Gefahrlos ist einiges möglich: sichtbare Fremdkörper und Schmutz aus dem Falz entfernen, die Griffstellung prüfen und bewegliche Teile sauber halten. Zurückhaltung ist bei den Stellschrauben an Lagern und Beschlägen angebracht. Ohne Erfahrung verstellt man dort schnell mehr, als man behebt. Eine regelmäßige Fensterwartung beugt solchen Problemen vor.
Die Grenze ist einfacher, als sie klingt.
Wartung
Einstellen, schmieren und kontrollieren - dazu gehört auch der Tausch einer spröden Dichtung.
Reparatur
Von einer Reparatur spricht man, sobald ein mechanisches Beschlagteil gewechselt wird, etwa das Getriebe, das Eck- oder das Flügellager.
Techniker:innen sollten Sie rufen, wenn:
der Griff blockiert oder sich das Getriebe nicht mehr bewegt,
ein Bauteil sichtbar gebrochen oder ausgeschlagen ist,
die Selbsthilfe nichts bringt oder Sie unsicher sind.
Balkon- und Hebeschiebetüren zählen technisch zu den Fenstern und werden genauso gewartet und repariert wie Haus- und Nebeneingangstüren. Als Mieter:in melden Sie ein defektes Fenster Ihrem/r Vermieter:in oder der Hausverwaltung – die Instandhaltung liegt in der Regel bei der Eigentümerseite, die den Service beauftragt.
Von der Anfrage bis zum Termin vor Ort sind es vier Schritte:
Sie nehmen
Unser Serviceteam meldet sich in der Regel innerhalb von drei Werktagen bei Ihnen, klärt offene Fragen und vereinbart einen passenden Termin.
Der/die Techniker:in prüft das Fenster, stellt es ein und behebt, was sich direkt lösen lässt.
Ihr Fenster läuft wieder leicht und schließt zuverlässig. Muss ein Bauteil ersetzt werden, erhalten Sie eine transparente Empfehlung zur
Was das kostet, hängt vom Aufwand ab: eine kleine Einstellung ist etwas anderes als ein Getriebetausch. Dazu kommen Anfahrt und, falls nötig, Ersatzteile. Umfang und Kosten besprechen wir vorher mit Ihnen, damit Sie jederzeit wissen, was gemacht wird, denn versteckte Kosten gibt es nicht.
Die meisten Fenster, die nicht mehr richtig schließen, lassen sich mit überschaubarem Aufwand wieder gangbar machen. Je früher Sie handeln, desto kleiner bleibt der Aufwand, sonst wird aus einer Einstellungssache schnell eine Reparatur.
Genau hier setzen wir an: Neben der Wartung und Reparatur von Fenstern kennen sich unsere Servicetechniker:innen auch mit